eberhardt sitzt am tisch und späht zum fenster hinaus.
dunkelheit zwischen nacht und tagesbeginn.
er blinzelt.
sein freund schläft mit dem kopf auf dem tisch ein ruhiges auf und ab.
dass nach einer solch lauten nacht solch stille einkehren kann.
eberhardt drückt sich eng an die scheibe.
eine kühle luft da draußen.
er streckt sich.
der gürtel spannt.
eine gesunde männerfigur läßt sich ungern pressen.
leise schiebt er seinen stuhl zurück und drückt sich um den tisch herum.
vorsichtig macht er die türe auf.
der wind bewegt seine kleinen armhaare.
er lauscht.
wie das gut riecht.
ob alle noch schlafen?
ein leises rascheln.
ah, doch schon jemand unterwegs.
er gähnt.
hach, ist das leben schön.
hier so in der dunkelheit mit all den anderen kleinen geschöpfen.
der wind, der so duftet, der bauch stramm und rund, diese vorahnung von tag in den grünen blättern.
ein moment.
er blinzelt.
ein rülpser entwickelt sich im unten um sich dann oben in voller rundung an die frische luft zu grollen.
ja.
wir sind alle unterwegs.
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Dienstag, 11. Dezember 2007
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